Influenzainfektionen sind schwere Atemwegserkrankungen, die besonders bei Menschen über 60 Jahren zu einer erheblichen Übersterblichkeit beitragen. Die Impfung muss wegen der großen Mutationsfreudigkeit des Virus jährlich erneuert werden.
In Österreich ist die Durchimpfungsrate noch viel zu gering – auch bei
chronisch kranken Kindern. Da Influenza bei jungen Säuglingen besonders
schwer verlaufen kann, ist eine Impfung für Betreuungspersonen (Eltern,
Großeltern etc.) angezeigt, solange diese Kinder noch nicht selbst geimpft
werden können.
Ebenso muss die Durchimpfungsrate bei Angehörigen der Gesundheitsberufe sowie bei Betreuungspersonen gesteigert werden, damit anvertraute Patienten nicht angesteckt werden können.
Personen in Schlüsselberufen sollen geimpft sein.
Auch als Reiseinfektion hat die Influenza beträchtliche Bedeutung, ein Schutz ist daher anzustreben.