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Richtlinien für Leben und Ernährung bei Hyperuricämie und Gicht |
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| • | Streben Sie ihr Normal- besser Idealgewicht an. | |||||
| • | Kontrollieren Sie öfters Ihr Gewicht, machen Sie körperliche Bewegung! | |||||
| • | Beschränken Sie in Ihrer Kost die Zufuhr von Purinen (sind hauptsächlich in zellreichen Organen enthalten, wie z.B. Zunge, Bries, Herz, Leber und Niere). | |||||
| • | ÖLSARDINEN, SPROTTEN und SARDELLEN gehören nicht auf den Speiseplan! | |||||
| • | HÜLSENFRÜCHTE (Bohnen, Linsen und Erbsen) sowie SPINAT und SPARGEL oder KARFIOL sollten sie nur gelegentlich essen! | |||||
| • | Erlaubt ist nur einmal täglich 100 – 150 g FLEISCH oder FISCH oder GEFLÜGEL oder WURST! | |||||
| • | Decken Sie Ihren Eiweißbedarf vorwiegend aus MILCH und MILCH-PRODUKTEN: Topfen, Käse, Joghurt. | |||||
| • | Bevorzugen Sie folgende Gemüsearten: ENDIVIEN, FISOLEN, GURKEN, KOHL, KOHLRABI, KOHLSPROSSEN, KOPFSALAT, KRESSE, LAUCH, MELONEN, RADIESCHEN, ROTE RÜBEN, SCHWARZWURZELN, SELLERIE. | |||||
| • | Auch diese Nahrungsmittel sind erlaubt: TOAST-, WEISSBROT, HAFERFLOCKEN, MEHL, TEIGWAREN, REIS. | |||||
| • | KEKSE, KUCHEN, HONIG, MARMELADE, EIER und EIERSPEISEN, BUTTER, MARGARINE, SPEISEÖL. | |||||
| • | Obst wie ÄPFEL, ANANAS, BANANEN, BIRNEN, GRAPEFRUITS, KIRSCHEN, MARILLEN, ORANGEN, PFIRSICHE, PFLAUMEN, WEINTRAUBEN, FRUCHTSÄFTE. | |||||
| • | Reichlich Flüssigkeitszufuhr ist wünschenswert und bei einigen Gichtmedikamenten sogar notwendig. Besonders bei Beginn der Behandlung sollten Sie reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen (mind. 2 ½ Liter täglich). Dabei brauchen Sie sich keine besonderen Einschränkungen aufzuerlegen. Tee und Kaffee sind in beliebiger Menge erlaubt. | |||||
| • | Da Alkohol die Harnsäureausscheidung hemmt, dürfen Sie alkoholische Getränke nur in Mengen zu sich nehmen, gegen die auch der Verkehrsrichter nichts einzuwenden hätte. | |||||