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Richtlinien für herzfreundliche Ernährung

 
     
  FETT:  
  Streich- und Kochfett sparsam verwenden  
  Öle mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bevorzugen (zum Beispiel Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Distelöl).  
  Sichtbares Fett am Fleisch vor der Zubereitung entfernen.  
  „Verstecktes“ Fett berücksichtigen (zum Beispiel in Wurst, Käse und anderen Milchprodukten, Mayonnaise und Salatdressing, Nüssen etc.)  
  Cholesteringehalt der Lebensmittel beachten. Nur tierische Lebensmittel enthalten Cholesterin; besonders reichlich ist es in Eiern (Eigelb) und Innereien enthalten.  
  Fettarme Zubereitung, wie z.B. Grillen, Dämpfen und Dünsten bevorzugen.  
     
  EIWEISS:  
  Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte vermehrt anbieten – sie sind hochwertige pflanzliche Eiweißlieferanten. (Eventuell Beilagenportionen vergrößern).  
  Fisch als Alternative zum Fleisch anbieten – er ist – vor allem, wenn er nicht gebacken wird – ein besonders herzfreundlicher Eiweißlieferant und sollte immer auf dem Speiseplan stehen.  
     
  BALLASTSTOFFE:  
  Gemüse und Salat zumindest als Beilage bei jeder warmen Mahlzeit.
Gemüsegerichte oder Rohkostplatten regelmäßig anbieten.
Vollkornprodukte, wie Naturreis, Vollkornteigwaren und –mehl bevorzugen.
Vollkorngebäck im „Körberl“ servieren.
Frisches Obst als Nachspeise anbieten.
 
     
  SALZ:  
  Salzarme oder salzfreie Zubereitung der Speisen
Kräuter und andere Gewürze an Stelle von Salz reichlich verwenden
(sie unterstreichen den Eigengeschmack der Speisen).
 
     
  ZUCKER:  
  Sparsam verwenden. Süßspeisen, Desserts und Mehlspeisen nicht zu süß abschmecken.  
     
  ZUBEREITUNG der Speisen:  
  generell fettarme, nährstoffschonende (nicht überhitzen!)
Zubereitung wählen: dünsten, dämpfen, grillen.
Ausbacken und Frittieren meiden.
Kurze Garzeiten einhalten, Gemüse bißfest garen.
Speisen nicht lange warmhalten.
Lebensmittel so frisch wie möglich verwenden.