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Haemophilus Influenzae B

 
     
  Vor Einführung der Haemophilusimpfung Anfang der 90er Jahre war Haemophilus influenzae B einer der häufigsten Erreger der eitrigen Meningitis bei Kindern bis zu 5 Jahren. Eines von 420 Kindern erkrankte an dieser lebensgefährlichen Infektion. Durch die Impfung ist diese Krankheit praktisch verschwunden, so wurden im Zeitraum 1997-99 nur mehr 2 invasive Haemophiluserkrankungen registriert. Bei der Einführung der Impfung konnten zunächst nur monovalente Impfstoffe angeboten werden. Diese wurden nunmehr durch Kombinationsimpfstoffe ersetzt, wodurch die Zahl der Injektionen reduziert werden konnte.