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Wirkungsweise |
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Die Injektion von Phosphatidylcholin zur Abschmelzung lokalisierter
Fettansammlungen wird seit 9 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzt.
Das injizierte Mittel enthält Lecithin aus Sojabohnen und wird
normalerweise bei der Therapie von Fettembolien intravenös oder zur
Senkung von Blutfetten als Tabletten gegeben.
Bei diesem Anwendungsgebiet sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt.
Bei der Injektions- Lipolyse wird dieses Mittel direkt in das Fettgewebe
mit kleinsten Nadeln injiziert. Dort kommt es dann binnen weniger Wochen
zum Abschmelzen des Fettgewebes und zu einer Steigerung des Fettabbaus.
Die Injektions- Lipolyse ist geeignet für Patienten, die lokalisierte
Fettansammlungen aufweisen, die nicht durch eine Umstellung der Ernährung
oder vermehrte Bewegung reduziert werden können. Die Injektions-Lipolyse dient keinesfalls der Gewichtsreduktion, sie kann nur die Körperkontur verändern helfen. Der Effekt ist nicht mit dem einer Fettabsaugung gleichzusetzen, da es sich bei der Absaugung um eine operative Methode handelt, die auch größere Fettmengen in einem Vorgang dauerhaft entfernt. Der Erfolg der Injektions- Lipolyse ist ebenfalls dauerhaft, er tritt nur nicht direkt ein, sondern zeitlich verzögert, da der Körper das freigesetzte Fett auf natürlichem Wege abbaut. Nachuntersuchte Patienten zeigen nach sieben Jahren immer noch eine deutliche Verminderung des Umfangs. Die Therapie ist für Patienten geeignet, die sich keinesfalls einem operativen und daher wesentlich risikoreicheren Eingriff unterziehen wollen. |
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| Wichtig! | ||
| Nach der Behandlung sollte durch ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung darauf geachtet werden, dass es zu keiner Gewichtszunahme kommt, die den Behandlungserfolg beeinträchtigen könnte. | ||
| Mögliche Nebenwirkungen: | ||
| Direkt nach der Injektion sind Schwellungen, Rötungen, Druckempfindlichkeit sowie Juckreiz zu verspüren. Durch die Injektionen können auch Blutergüsse auftreten, die sich aber innerhalb weniger Tage zurückbilden. Weitere Nebenwirkungen sind z.Zt. nicht dokumentiert, obwohl bei einer nicht zugelassenen Therapie diese generell nicht ausgeschlossen werden können. | ||